AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Darazi & Walter Consulting GbR

auch handelnd unter „D&W Group“

Anbieter:
Darazi & Walter Consulting GbR
Cosimastr. 121
81925 München
Deutschland

Stand: 17.05.2026


1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, Angebote, Aufträge, Dienstleistungen, Beratungen, Betreuungen, Projekte, digitalen Leistungen und sonstigen Leistungen der Darazi & Walter Consulting GbR, auch handelnd unter „D&W Group“, nachfolgend „Anbieter“ genannt.

1.2 Die Leistungen des Anbieters umfassen insbesondere, aber nicht abschließend:

  • Beratungsdienstleistungen

  • strategische Unternehmensberatung

  • Personalgewinnung und Recruiting-Unterstützung

  • Webentwicklung

  • Webdesign

  • Grafikdesign

  • Werbung und Marketingmaßnahmen

  • Social-Media-Dienstleistungen

  • UGC-Vermittlung

  • Videobearbeitung

  • Videographie

  • digitale Umsetzung, Betreuung und Projektbegleitung

  • sonstige individuell vereinbarte Dienstleistungen

1.3 Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtlichen Sondervermögen sowie, soweit gesetzlich zulässig, gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.

1.4 Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich in Textform zu.

1.5 Individuelle Vereinbarungen, Angebote, Auftragsbestätigungen oder Verträge haben Vorrang vor diesen AGB, soweit sie ausdrücklich abweichende Regelungen enthalten.

2. Vertragsschluss

2.1 Ein Vertrag kommt insbesondere zustande durch:

  • Unterzeichnung eines Angebots, Vertrages oder einer Auftragsbestätigung

  • Annahme eines Angebots per E-Mail, Nachricht, Telefon, elektronischer Signatur oder sonstiger Textform

  • Zahlung einer Rechnung, Anzahlung oder ersten Rate

  • ausdrückliche mündliche oder schriftliche Beauftragung

  • Beginn der Leistungserbringung auf Wunsch oder mit Zustimmung des Kunden

  • Bereitstellung von Zugängen, Materialien, Entwürfen, Konzepten, Beratungsleistungen oder sonstigen Leistungen

2.2 Mit Vertragsschluss erkennt der Kunde diese AGB als verbindliche Vertragsgrundlage an.

2.3 Der Anbieter ist berechtigt, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

3. Leistungsumfang

3.1 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, der Auftragsbestätigung, Leistungsbeschreibung, Rechnung oder sonstigen individuellen Vereinbarung.

3.2 Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht geschuldet. Dies gilt insbesondere für zusätzliche Korrekturschleifen, Zusatzfunktionen, Sonderwünsche, Expressleistungen, zusätzliche Beratungstermine, zusätzliche Designs, weitere Unterseiten, zusätzliche Videos, zusätzliche Werbemittel, zusätzliche Recruiting-Maßnahmen oder nachträgliche Änderungswünsche.

3.3 Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung eigener Mitarbeiter, Gesellschafter, freier Mitarbeiter, Subunternehmer, Dienstleister oder Kooperationspartner zu bedienen.

3.4 Leistungsfristen und Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Kunden, verspätete Freigaben, verspätete Zahlungen, technische Probleme, Drittanbieter oder höhere Gewalt entstehen, verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

4. Kein geschuldeter wirtschaftlicher Erfolg

4.1 Der Anbieter schuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen, Beratungen, Betreuungen, Umsetzungen oder Projektleistungen.

4.2 Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, finanziellen, unternehmerischen, werblichen, vertrieblichen oder sonstigen Erfolg.

4.3 Insbesondere wird nicht garantiert, dass der Kunde durch die Leistungen des Anbieters:

  • bestimmte Umsätze erzielt

  • bestimmte Gewinne erzielt

  • bestimmte Kunden gewinnt

  • bestimmte Bewerber erhält

  • bestimmte Mitarbeiter einstellt

  • bestimmte Reichweiten erzielt

  • bestimmte Leads generiert

  • bestimmte Rankings, Klickpreise oder Conversion-Raten erreicht

  • bestimmte Werbeergebnisse erzielt

  • bestimmte Plattform-Ergebnisse auf Google, Meta, TikTok, Instagram, LinkedIn oder sonstigen Drittplattformen erreicht

4.4 Aussagen, Prognosen, Einschätzungen, Beispielrechnungen, Erfahrungswerte, Referenzen, Fallstudien oder Darstellungen möglicher Ergebnisse stellen keine Garantie und kein Erfolgsversprechen dar.

4.5 Der wirtschaftliche Erfolg hängt wesentlich von Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, insbesondere vom Marktumfeld, Wettbewerb, Budget, Angebot des Kunden, Preisgestaltung, Vertrieb, Kundenservice, Reputation, Mitwirkung des Kunden, technischen Voraussetzungen, Plattformalgorithmen und sonstigen externen Umständen.

5. Dienstvertragliche Einordnung und werkvertragliche Elemente

5.1 Beratungs-, Betreuungs-, Strategie-, Marketing-, Recruiting-, Social-Media-, UGC-, Video-, Werbe- und Umsetzungsleistungen werden grundsätzlich als Dienstleistungen erbracht, soweit nicht ausdrücklich ein konkretes Werk als geschuldeter Leistungserfolg vereinbart wurde.

5.2 Soweit im Einzelfall konkrete Arbeitsergebnisse geschuldet sind, beispielsweise eine Website, ein Design, ein Video, eine Grafik, ein Konzept oder ein sonstiges digitales Ergebnis, beschränkt sich eine etwaige Erfolgspflicht ausschließlich auf das ausdrücklich vereinbarte Arbeitsergebnis.

5.3 Auch bei werkvertraglichen Elementen wird kein darüberhinausgehender wirtschaftlicher Erfolg geschuldet. Insbesondere schuldet der Anbieter auch bei Erstellung einer Website, Landingpage, Werbekampagne, Recruiting-Kampagne, Grafik oder eines Videos keine bestimmten Umsätze, Bewerbungen, Verkäufe, Leads, Rankings, Reichweiten oder sonstigen Marktergebnisse.

6. Beratung, Teilnahmekurse und Abgrenzung zum Fernunterricht

6.1 Soweit der Anbieter Beratungsleistungen, Strategiegespräche, Workshops, Gruppentermine, Online-Termine, Teilnahmekurse, Begleitungen oder vergleichbare Leistungen erbringt, handelt es sich nicht um Fernunterricht im Sinne eines zulassungspflichtigen Fernlehrgangs.

6.2 Die Leistungen des Anbieters sind auf individuelle Beratung, Austausch, Strategie, Projektbegleitung, Umsetzungshilfe, Teilnahme und praxisbezogene Unterstützung ausgerichtet.

6.3 Der Anbieter schuldet keine systematische Vermittlung eines abgeschlossenen Lehrgangs mit verbindlichem Lehrplan, keine schulische oder prüfungsähnliche Ausbildung, keine Benotung, keine Abschlussprüfung, kein staatlich anerkanntes Zertifikat und keine verbindliche Lernerfolgskontrolle.

6.4 Etwaige Rückfragen, Feedbacks, Analysen, Einschätzungen, Hinweise oder Empfehlungen dienen ausschließlich der Beratung und Projektbegleitung. Sie stellen keine Lernerfolgskontrolle im Sinne eines Fernunterrichtsvertrags dar.

6.5 Der Kunde bleibt für die Umsetzung, Anwendung, geschäftlichen Entscheidungen und Ergebnisse eigenverantwortlich.

6.6 Sollte eine einzelne Leistung entgegen der vertraglichen Zielrichtung im Einzelfall rechtlich anders eingeordnet werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbestandteile unberührt.

7. Mitwirkungspflichten des Kunden

7.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Materialien, Zugänge, Freigaben, Daten, Bilder, Texte, Logos, Zugangsdaten, Ansprechpartner und sonstigen Mitwirkungen rechtzeitig, vollständig und korrekt bereitzustellen.

7.2 Der Kunde ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich.

7.3 Der Kunde sichert zu, dass von ihm bereitgestellte Inhalte keine Rechte Dritter verletzen, insbesondere keine Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte, Wettbewerbsrechte oder sonstigen Schutzrechte.

7.4 Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender, verspäteter, fehlerhafter oder unvollständiger Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt hiervon unberührt.

7.5 Mehraufwand, der durch fehlende, fehlerhafte, verspätete oder nachträglich geänderte Mitwirkung des Kunden entsteht, kann gesondert berechnet werden.

8. Freigaben, Korrekturen und Änderungswünsche

8.1 Entwürfe, Konzepte, Designs, Websites, Videos, Texte, Grafiken, Kampagnen, Anzeigen, Druckdaten oder sonstige Arbeitsergebnisse sind vom Kunden unverzüglich zu prüfen.

8.2 Freigaben des Kunden sind verbindlich. Nach einer Freigabe trägt der Kunde die Verantwortung für die freigegebenen Inhalte, Daten, Texte, Designs, Druckdaten, Kampagnen oder sonstigen Ergebnisse.

8.3 Nachträgliche Änderungen nach Freigabe stellen zusätzliche Leistungen dar und können gesondert vergütet werden.

8.4 Soweit Korrekturschleifen vereinbart wurden, ergeben sich deren Anzahl und Umfang aus dem jeweiligen Angebot. Nicht genutzte Korrekturschleifen verfallen und begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung.

8.5 Änderungswünsche, die über den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind gesondert zu vergüten.

9. Webentwicklung, Webdesign und digitale Projekte

9.1 Bei Webentwicklungs- und Webdesignleistungen ergibt sich der Leistungsumfang ausschließlich aus der individuellen Vereinbarung.

9.2 Nicht vereinbart sind, sofern nicht ausdrücklich enthalten:

  • laufende Wartung

  • Hosting

  • Domainverwaltung

  • Rechtstexte

  • Datenschutztexte

  • Cookie-Banner-Konfiguration

  • SEO-Betreuung

  • Tracking-Einrichtung

  • Shop-Pflege

  • Softwarelizenzen

  • Premium-Plugins

  • technische Betreuung nach Projektabschluss

  • Sicherheitsüberwachung

  • Updates

  • Fehlerbehebung durch Drittanbieter-Systeme

9.3 Der Kunde ist verpflichtet, die Website vor Veröffentlichung oder Abnahme vollständig zu prüfen, insbesondere hinsichtlich Inhalte, Rechtschreibung, Kontaktdaten, Impressum, Datenschutz, Preise, Leistungen, Links, Formulare, Darstellung und technischer Funktionalität.

9.4 Für rechtliche Pflichtangaben, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Widerrufsbelehrungen, AGB, Preisangaben oder branchenspezifische Pflichtinformationen, ist ausschließlich der Kunde verantwortlich, sofern nicht ausdrücklich eine gesonderte rechtliche Prüfung durch qualifizierte Dritte vereinbart wurde.

9.5 Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung.

10. Grafikdesign, Videographie, Videobearbeitung und Medienleistungen

10.1 Bei Grafik-, Video-, Foto-, UGC-, Videographie- und Medienleistungen ergibt sich der konkrete Leistungsumfang aus der individuellen Vereinbarung.

10.2 Der Kunde ist verpflichtet, bereitgestellte Dateien, Medien, Fotos, Videos, Texte, Logos und sonstige Inhalte auf Qualität, Nutzungsrechte, Auflösung, Format und Rechtmäßigkeit zu prüfen.

10.3 Der Anbieter haftet nicht für Qualitätsverluste, fehlerhafte Darstellungen oder unzureichende Ergebnisse, die auf mangelhafte Ausgangsdateien, falsche Formate, geringe Auflösung, fehlerhafte Kundendaten, Drittprogramme, Komprimierung, Plattformvorgaben oder technische Einschränkungen zurückzuführen sind.

10.4 Bearbeitbare Projektdateien, Rohdateien oder offene Dateien, beispielsweise PSD, AI, AE, PRPROJ, Figma-Dateien oder vergleichbare Arbeitsdateien, werden nur herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Andernfalls schuldet der Anbieter nur die vereinbarten Exportdateien, etwa PDF, PNG, JPG, SVG, MP4 oder vergleichbare Standardformate.

11. Werbung, Social Media und Drittplattformen

11.1 Bei Werbe-, Marketing-, Social-Media- und Kampagnenleistungen schuldet der Anbieter keine bestimmten Plattform-Ergebnisse.

11.2 Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Entscheidungen, Sperrungen, Ablehnungen, Richtlinienänderungen, Algorithmen, technische Störungen, Anzeigenpreise, Reichweiten, Kontosperrungen oder sonstige Maßnahmen von Drittplattformen wie Google, Meta, Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, LinkedIn oder sonstigen Anbietern.

11.3 Werbebudgets, Plattformkosten, Softwarekosten, Lizenzkosten und sonstige Drittanbietergebühren sind, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, vom Kunden zusätzlich zu tragen.

11.4 Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit seiner beworbenen Produkte, Dienstleistungen, Aussagen, Nachweise, Preisangaben, Gesundheits-, Finanz-, Erfolgs- oder Wirkversprechen verantwortlich.

12. Personalgewinnung und Recruiting

12.1 Bei Leistungen im Bereich Personalgewinnung, Recruiting, Bewerbergewinnung oder Arbeitgebermarketing schuldet der Anbieter keine bestimmte Anzahl oder Qualität von Bewerbungen, Einstellungen, Arbeitsverträgen oder Beschäftigungsverhältnissen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

12.2 Der Anbieter kann Strategien, Kampagnen, Anzeigen, Prozesse, Vorqualifizierungen, Kommunikation oder sonstige Unterstützungsleistungen erbringen. Die finale Auswahl, Prüfung, Einstellung und arbeitsrechtliche Bewertung von Bewerbern obliegt ausschließlich dem Kunden.

12.3 Der Kunde ist für die Einhaltung arbeitsrechtlicher, datenschutzrechtlicher und sonstiger gesetzlicher Vorgaben im Bewerbungs- und Einstellungsprozess verantwortlich.

13. UGC-Vermittlung und Zusammenarbeit mit Creatorn

13.1 Bei UGC-Vermittlung oder Creator-bezogenen Leistungen vermittelt, koordiniert oder unterstützt der Anbieter die Zusammenarbeit mit Creatorn, Darstellern, Produzenten oder sonstigen Dritten, soweit individuell vereinbart.

13.2 Der Anbieter haftet nicht für Pflichtverletzungen, Verzögerungen, Ausfälle, Qualitätsmängel, Rechtsverletzungen oder sonstiges Verhalten von Creatorn oder sonstigen Dritten, soweit diese nicht Erfüllungsgehilfen des Anbieters im rechtlichen Sinne sind.

13.3 Nutzungsrechte an UGC-Inhalten richten sich ausschließlich nach der jeweiligen Vereinbarung. Ohne ausdrückliche Vereinbarung werden keine umfassenden, zeitlich unbegrenzten oder werblichen Nutzungsrechte garantiert.

14. Vergütung und Zahlungsbedingungen

14.1 Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, der Auftragsbestätigung oder Rechnung.

14.2 Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern Umsatzsteuer gesetzlich anfällt.

14.3 Rechnungen sind sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.

14.4 Der Anbieter ist berechtigt, seine Leistungserbringung erst nach vollständigem Zahlungseingang, nach Zahlung einer vereinbarten Anzahlung oder nach Eingang der ersten Rate zu beginnen.

14.5 Als Zahlungsmittel können insbesondere Banküberweisung, PayPal, Lastschrift oder Barzahlung vereinbart werden. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsmethode besteht nicht.

14.6 Zahlungen gelten erst als geleistet, wenn der Betrag endgültig und vorbehaltlos auf dem Konto des Anbieters gutgeschrieben wurde.

14.7 Rücklastschriften, Rückbuchungen, Chargebacks oder vergleichbare Zahlungsrückabwicklungen, die der Kunde zu vertreten hat, berechtigen den Anbieter zur Berechnung der hierdurch entstehenden Kosten.

15. Ratenzahlung

15.1 Sofern der Kunde eine Ratenzahlung, Teilzahlung, Stundung oder sonstige Zahlungserleichterung wünscht, ist der Anbieter berechtigt, vor Annahme oder Durchführung der Ratenzahlungsvereinbarung einen angemessenen Identitäts- und Legitimationsnachweis des Kunden zu verlangen.

15.2 Als geeigneter Nachweis kann insbesondere die Vorlage eines gültigen Personalausweises, Reisepasses, Aufenthaltstitels, Handelsregisterauszugs, Gewerbenachweises, einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, einer aktuellen Meldebestätigung oder eines vergleichbaren Nachweises verlangt werden.

15.3 Der Anbieter ist berechtigt, eine Ratenzahlung abzulehnen, sofern der Kunde den angeforderten Identitäts- oder Legitimationsnachweis nicht, nicht vollständig oder nicht plausibel erbringt.

15.4 Die Erhebung und Verarbeitung der Nachweisdaten erfolgt ausschließlich zum Zweck der Identitätsprüfung, Vertragsdurchführung, Zahlungsabsicherung, Forderungsdurchsetzung und Missbrauchsprävention.

15.5 Soweit eine Ausweiskopie, ein Scan oder ein Foto eines Ausweisdokuments übermittelt wird, darf der Kunde nicht erforderliche Angaben schwärzen, soweit dadurch die Identitätsprüfung nicht beeinträchtigt wird. Erforderlich sind in der Regel Name, Anschrift, Geburtsdatum, Gültigkeit des Dokuments sowie die grundsätzliche Echtheit des Dokuments. Nicht zwingend erforderliche Angaben, insbesondere Ausweisnummer, Zugangsnummer, Größe, Augenfarbe, Unterschrift oder sonstige sensible Angaben, können geschwärzt werden.

15.6 Eine übermittelte Ausweiskopie muss eindeutig und dauerhaft als Kopie erkennbar sein, beispielsweise durch den Vermerk „KOPIE – nur zur Identitätsprüfung im Rahmen der Ratenzahlungsvereinbarung mit Darazi & Walter Consulting GbR“.

15.7 Der Anbieter speichert übermittelte Nachweise nur so lange, wie dies für die Identitätsprüfung, Vertragsdurchführung, Zahlungsabsicherung, Forderungsdurchsetzung oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Soweit eine weitere Speicherung nicht erforderlich ist, werden Nachweise gelöscht oder datenschutzkonform vernichtet.

15.8 Der Anbieter ist berechtigt, den Beginn der Leistungserbringung, die Freischaltung von Zugängen, die Übergabe von Arbeitsergebnissen oder die Annahme einer Ratenzahlungsvereinbarung bis zur vollständigen Erbringung des angeforderten Identitäts- und Legitimationsnachweises zurückzustellen.

15.9 Die Vereinbarung einer Ratenzahlung stellt lediglich eine Zahlungserleichterung dar. Die vertragliche Gesamtforderung bleibt in voller Höhe bestehen. Gerät der Kunde mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, soweit gesetzlich zulässig, die Ratenzahlungsvereinbarung zu widerrufen und den gesamten noch offenen Restbetrag sofort fällig zu stellen.

16. Zahlungsverzug, Verzugszinsen und Rechtsverfolgung

16.1 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen.

16.2 Gegenüber Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz 5 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.

16.3 Bei Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, beträgt der Verzugszinssatz für Entgeltforderungen 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.

16.4 Der Anbieter behält sich vor, einen höheren Verzugsschaden geltend zu machen.

16.5 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter insbesondere berechtigt:

  • Leistungen auszusetzen

  • Zugänge zu sperren

  • laufende Projekte zu pausieren

  • Veröffentlichungen zurückzuhalten

  • Arbeitsergebnisse nicht herauszugeben

  • Nutzungsrechte bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten

  • Mahnkosten geltend zu machen

  • Inkasso, Rechtsanwälte oder gerichtliche Hilfe einzuschalten

  • den Vertrag außerordentlich zu kündigen

  • den gesamten offenen Betrag sofort fällig zu stellen, soweit gesetzlich zulässig

16.6 Der Kunde trägt alle erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverfolgung, soweit er sich in Verzug befindet und die Kosten gesetzlich erstattungsfähig sind.

17. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte

17.1 Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder vom Anbieter anerkannten Forderungen aufrechnen.

17.2 Zurückbehaltungsrechte kann der Kunde nur geltend machen, soweit sie auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.

17.3 Der Anbieter ist berechtigt, eigene Leistungen, Dateien, Zugänge, Nutzungsrechte, Arbeitsergebnisse und sonstige Vertragsleistungen bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher fälliger Forderungen zurückzuhalten.

18. Vertragslaufzeit und Kündigung

18.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung.

18.2 Sofern keine Laufzeit vereinbart wurde, gilt bei laufenden Betreuungs-, Beratungs-, Marketing-, Social-Media-, Recruiting- oder sonstigen Dauerdienstleistungen eine Mindestlaufzeit von einem Monat.

18.3 Laufende Leistungen verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden, soweit nicht abweichend vereinbart.

18.4 Die Kündigung bedarf der Textform, beispielsweise per E-Mail.

18.5 Eine Kündigung entbindet den Kunden nicht von der Pflicht zur Zahlung bereits entstandener, fälliger oder vertraglich vereinbarter Vergütungen.

18.6 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

19. Außerordentliche Kündigung durch den Anbieter

19.1 Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen.

19.2 Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde:

  • mit Zahlungen in Verzug gerät

  • vereinbarte Raten nicht zahlt

  • Mitwirkungspflichten erheblich verletzt

  • erforderliche Informationen oder Zugänge nicht bereitstellt

  • falsche Angaben macht

  • Rechte des Anbieters verletzt

  • Inhalte missbräuchlich nutzt oder weitergibt

  • den Anbieter, dessen Gesellschafter, Mitarbeiter oder Partner beleidigt, bedroht oder geschäftsschädigend behandelt

  • rechtswidrige Inhalte verlangt

  • gegen gesetzliche Vorschriften verstößt

  • den Anbieter zur Mitwirkung an rechtswidrigen Handlungen auffordert

  • das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstört

19.3 Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter bleibt der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen bestehen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.

20. Keine Rückerstattung bei Nichtnutzung

20.1 Die Vergütungspflicht besteht unabhängig davon, ob der Kunde vereinbarte Leistungen, Termine, Beratungen, Zugänge, Inhalte, Calls, Gruppen, Projektleistungen oder sonstige Angebote tatsächlich nutzt.

20.2 Nicht wahrgenommene Termine, verspätete Rückmeldungen, fehlende Mitwirkung oder unterlassene Nutzung begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung, Minderung, Ersatztermin oder Vertragsverlängerung, sofern der Anbieter die Nichtnutzung nicht zu vertreten hat.

20.3 Vereinbarte Termine sind verbindlich. Absagen oder Verschiebungen müssen rechtzeitig erfolgen. Bei kurzfristigen Absagen kann der Termin als wahrgenommen gelten, soweit dies individuell vereinbart oder nach den Umständen angemessen ist.

21. Widerrufsrecht bei Verbrauchern

21.1 Unternehmern im Sinne des § 14 BGB steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

21.2 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern kein gesetzlicher Ausschluss oder kein Erlöschen des Widerrufsrechts vorliegt.

21.3 Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, und bestätigt der Verbraucher seine Kenntnis davon, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt, kann das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften erlöschen.

21.4 Bei digitalen Inhalten oder digitalen Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Sonderregelungen zum Erlöschen des Widerrufsrechts.

21.5 Soweit ein Widerrufsrecht besteht, wird der Anbieter dem Verbraucher eine gesonderte Widerrufsbelehrung zur Verfügung stellen.

21.6 Diese Klausel gilt nur, soweit der Kunde Verbraucher ist. Bei B2B-Verträgen besteht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht.

22. Abnahme bei werkvertraglichen Leistungen

22.1 Soweit im Einzelfall eine Abnahme rechtlich erforderlich oder vereinbart ist, hat der Kunde das Arbeitsergebnis unverzüglich nach Bereitstellung zu prüfen.

22.2 Der Anbieter kann dem Kunden eine angemessene Frist zur Abnahme setzen.

22.3 Erfolgt innerhalb der gesetzten Frist weder eine Abnahme noch eine begründete Mängelrüge, gilt das Arbeitsergebnis als abgenommen, soweit gesetzlich zulässig.

22.4 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

22.5 Produktive Nutzung, Veröffentlichung, Weitergabe, Zahlung oder sonstige Verwendung des Arbeitsergebnisses gilt als Abnahme, soweit gesetzlich zulässig.

23. Mängel und Reklamationen

23.1 Der Kunde hat etwaige Mängel unverzüglich nach Kenntnis in Textform und unter genauer Beschreibung des Mangels anzuzeigen.

23.2 Bei berechtigten Mängeln ist der Anbieter zunächst zur Nachbesserung berechtigt.

23.3 Der Kunde hat dem Anbieter eine angemessene Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben.

23.4 Kein Mangel liegt insbesondere vor bei:

  • bloß subjektivem Nichtgefallen

  • Änderungswünschen nach Freigabe

  • Fehlern durch Kundenvorgaben

  • Fehlern durch Drittanbieter

  • Plattformänderungen

  • Browser-, Geräte- oder Softwareabweichungen außerhalb üblicher Standards

  • Qualitätsverlusten durch unzureichendes Ausgangsmaterial

  • Fehlern durch nachträgliche Änderungen des Kunden oder Dritter

  • fehlendem wirtschaftlichem Erfolg

23.5 Gewährleistungsrechte bestehen nur im gesetzlich zwingenden Umfang.

24. Nutzungsrechte und Eigentumsvorbehalt

24.1 Der Anbieter räumt dem Kunden die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen Nutzungsrechte an den finalen Arbeitsergebnissen erst nach vollständiger Zahlung sämtlicher vereinbarter Vergütungen ein.

24.2 Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter.

24.3 Eine Nutzung, Veröffentlichung, Bearbeitung, Weitergabe oder Verwertung vor vollständiger Zahlung ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters erlaubt.

24.4 Nicht übertragen werden, sofern nicht ausdrücklich vereinbart:

  • Rohdateien

  • offene Projektdateien

  • Quellcodes außerhalb des vereinbarten Umfangs

  • interne Konzepte

  • Strategien

  • Vorlagen

  • Arbeitsmethoden

  • Skripte

  • Prozesse

  • Kalkulationen

  • nicht ausgewählte Entwürfe

  • Know-how des Anbieters

24.5 Der Anbieter bleibt berechtigt, allgemeines Know-how, Methoden, Prozesse, Templates, Erfahrungen und Ideen auch für andere Kunden zu verwenden, sofern keine vertraulichen Informationen des Kunden offengelegt werden.

25. Urheberrecht und Weitergabeverbot

25.1 Sämtliche vom Anbieter erstellten Inhalte, Strategien, Konzepte, Designs, Texte, Videos, Grafiken, Beratungsunterlagen, Aufzeichnungen, Prozesse, Vorlagen, Präsentationen und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich oder vertraglich geschützt.

25.2 Der Kunde darf diese Inhalte nur im vertraglich vereinbarten Umfang nutzen.

25.3 Ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist es untersagt, Inhalte des Anbieters:

  • zu vervielfältigen

  • zu veröffentlichen

  • weiterzugeben

  • zu verkaufen

  • Dritten zugänglich zu machen

  • aufzuzeichnen

  • nachzubauen

  • für eigene Beratungs-, Agentur-, Schulungs- oder Weiterverkaufsangebote zu verwenden

25.4 Bei Verstößen behält sich der Anbieter Unterlassungs-, Auskunfts-, Schadensersatz- und sonstige Ansprüche vor.

26. Referenznennung

26.1 Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach Projektbeginn oder Projektabschluss als Referenz zu nennen, soweit keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen.

26.2 Der Anbieter darf erstellte Arbeitsergebnisse, insbesondere Websites, Designs, Grafiken, Videos, Kampagnen oder sonstige Projektergebnisse, zu Eigenwerbungszwecken zeigen, beispielsweise auf der eigenen Website, in Präsentationen, Social Media oder Verkaufsunterlagen.

26.3 Der Kunde kann der Referenznennung aus berechtigtem Grund in Textform widersprechen.

27. Vertraulichkeit

27.1 Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln.

27.2 Vertrauliche Informationen sind insbesondere Geschäftsgeheimnisse, interne Prozesse, Kundendaten, Strategien, Preise, Zugangsdaten, technische Informationen und sonstige nicht öffentlich bekannte Informationen.

27.3 Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, rechtmäßig von Dritten erhalten wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.

27.4 Die Vertraulichkeitspflicht bleibt auch nach Vertragsende bestehen.

28. Datenschutz und Zugangsdaten

28.1 Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter nur solche personenbezogenen Daten zur Verfügung zu stellen, die für die Leistungserbringung erforderlich sind und rechtmäßig verarbeitet werden dürfen.

28.2 Soweit eine Auftragsverarbeitung im Sinne der DSGVO erforderlich ist, werden die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abschließen.

28.3 Zugangsdaten sind vom Kunden sicher bereitzustellen und nach Projektabschluss eigenverantwortlich zu ändern, sofern dies erforderlich oder empfohlen ist.

28.4 Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde Zugangsdaten unsicher übermittelt, nicht ändert oder Dritten zugänglich macht.

29. Drittanbieter, Tools, Software und Plattformen

29.1 Der Anbieter kann im Rahmen der Leistungserbringung Drittanbieter, Software, Plattformen, Plugins, Themes, Hostinganbieter, Zahlungsanbieter, Werbeplattformen oder sonstige externe Dienste einsetzen oder empfehlen.

29.2 Vertragsbeziehungen zu Drittanbietern entstehen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, unmittelbar zwischen dem Kunden und dem Drittanbieter.

29.3 Kosten, Gebühren, Lizenzen, Abonnements oder sonstige Entgelte von Drittanbietern trägt der Kunde, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

29.4 Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, Fehler, Sicherheitslücken, Preisänderungen, Richtlinienänderungen, Sperrungen oder sonstige Maßnahmen von Drittanbietern.

30. Haftung

30.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

30.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

30.3 Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

30.4 Die Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden, Folgeschäden, Reputationsschäden, Umsatzausfälle, Datenverluste, Plattformverluste, Werbekontensperrungen oder sonstige wirtschaftliche Nachteile ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

30.5 Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Maßnahmen, Unterlassungen oder Geschäftsergebnisse des Kunden.

30.6 Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei zwingender gesetzlicher Haftung oder bei ausdrücklich übernommenen Garantien.

31. Freistellung durch den Kunden

31.1 Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von vom Kunden bereitgestellten Inhalten, Materialien, Produkten, Dienstleistungen, Aussagen, Werbeaussagen, Rechtsverstößen oder Pflichtverletzungen geltend gemacht werden.

31.2 Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung, einschließlich Gerichts- und Rechtsanwaltskosten, soweit gesetzlich zulässig.

32. Höhere Gewalt

32.1 Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsstörungen aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer, unvermeidbarer und außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegender Ereignisse.

32.2 Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Krankheit, Ausfälle von Internet, Strom, Hosting, Plattformen, Software, Drittanbietern, behördliche Maßnahmen, Arbeitskämpfe, Krieg, Pandemien, Cyberangriffe oder vergleichbare Ereignisse.

32.3 Leistungsfristen verlängern sich in solchen Fällen angemessen.

33. Vertragsübertragung und Abtretung

33.1 Der Anbieter ist berechtigt, Forderungen gegen den Kunden an Dritte abzutreten.

33.2 Der Anbieter ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus dem Vertrag auf verbundene Unternehmen, Rechtsnachfolger oder Dritte zu übertragen, sofern berechtigte Interessen des Kunden nicht entgegenstehen.

33.3 Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters übertragen.

34. Kommunikation und Textform

34.1 Vertragsrelevante Kommunikation kann per E-Mail, elektronischer Signatur, Messenger, Projektmanagement-Tool oder sonstiger Textform erfolgen, sofern keine strengere Form gesetzlich vorgeschrieben ist.

34.2 Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter Änderungen seiner Kontaktdaten unverzüglich mitzuteilen.

34.3 Erklärungen des Anbieters gelten als zugegangen, wenn sie an die zuletzt vom Kunden mitgeteilte Kontaktadresse versendet wurden und der Kunde mit Zugang rechnen musste.

35. Verhalten des Kunden und Schutz des Anbieters

35.1 Der Kunde verpflichtet sich zu einem sachlichen, respektvollen und rechtmäßigen Umgang mit dem Anbieter, dessen Gesellschaftern, Mitarbeitern, Partnern und Dienstleistern.

35.2 Unzulässig sind insbesondere Beleidigungen, Drohungen, falsche Tatsachenbehauptungen, rufschädigende Äußerungen, öffentliche Diffamierungen, missbräuchliche Bewertungen, Druckausübung, Erpressungsversuche oder sonstiges geschäftsschädigendes Verhalten.

35.3 Bei Verstößen behält sich der Anbieter rechtliche Schritte, Unterlassungsansprüche, Schadensersatzansprüche und außerordentliche Kündigung vor.

36. Schlussbestimmungen

36.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

36.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, München.

36.3 Erfüllungsort ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

36.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

36.5 Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt, soweit gesetzlich zulässig.

36.6 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.